Bundesnetzagentur
Gigabit Grundbuch

Hauptmenu
schliessen

In­for­ma­tio­nen

Öffentliche Liegenschaften im Gigabit-Grundbuch:

Aktuell finden Nutzende des Infrastrukturatlas (ISA) in drei Bundesländern Informationen über öffentliche Liegenschaften. Der Datenbestand wurde im Rahmen gemeinsamer Pilotvorhaben durch die Länder Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg zur Verfügung gestellt.

Die Daten wurden durch die beteiligten Länder mittels Zeichenketten- bzw. Textanalysen im Liegenschaftskataster (ALKIS) als öffentliche Liegenschaft abgeleitet. Im Infrastrukturatlas sind diese selektierten Grundstücke als Fläche dargestellt und enthalten den Eigentümernamen sowie das zugehörige Flurstückskennzeichen.

Das Verfahren zur Selektion des Liegenschaftskatasters nach öffentlichen Eigentümern wurde 2025 in einer Projektgruppe, bestehend aus BMDS, BNetzA, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, zusammengetragen. Dieses Fachkonzept dient damit allen Bundesländern als Grundlage und Hilfestellung.

Ziel des Vorhabens ist es, den Unternehmen kartenbasiert die Grundstücke im Eigentum von Bund, Land und Kommune unter Angabe des konkreten Eigentümers im zugangsbeschränkten Bereich des Gigabit-Grundbuchs, im Infrastrukturatlas, für konkrete Ausbauvorhaben bereitzustellen. So können die Unternehmen bereits in einem frühen Stadium die Nutzung öffentlicher Grundstücke gezielt in die Ausbauplanung einbeziehen.

Kontakt bei Rückfragen: zis@bnetza.de

Fachkonzept

Neue Europäische Dokumente zur Förderung der Konnektivität veröffentlicht

Mit der Connectivity Toolbox (pdf / 718 KB) haben die Mitgliedstaaten zusammen mit der EU-Kommission insgesamt 39 Best Practices zusammengestellt, die helfen sollen, die Kosten für den beschleunigten Ausbau sehr hochleistungsfähiger Telekommunikationsnetze (Very High Capacity Networks - VHCN) zu verringern und einen effizienten Zugang zu 5G-Funkfrequenzen zu ermöglichen.

Die Connectivity Toolbox wurde auf der Grundlage der Empfehlung (EU) 2020/1307 vom 18. September 2020 entwickelt. Sie enthält Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungen für den Netzausbau, zur Steigerung der Transparenz über verfügbare Infrastrukturen sowie zur Sicherstellung einer zügigen und investitionsfreundlichen Vergabe von Frequenzen aus den 5G-Pionierbändern.

Die Mitgliedstaaten waren aufgerufen, bis Ende April 2021 einen Fahrplan, eine sog. Roadmap, für die Umsetzung der Toolbox vorzulegen. Ein Jahr später sollten die Mitgliedstaaten über die Umsetzung dieses Fahrplans berichten. Deutschland hat dieser Maßgabe entsprechend eine Nationale Roadmap (pdf / 304 KB) erstellt und den Stand der Umsetzung der einzelnen Best Practices im Nationaler Umsetzungsbericht (pdf / 57 KB) dargelegt . Die EU-Kommission hat eine abschließende zusammenfassende Übersicht über den Stand der Umsetzung der Best Practices in den Mitgliedstaaten erstellt (Übersicht über den Stand der Umsetzung der Best Practices in den Mitgliedstaaten (pdf / 1 MB) .)

Weitere Informationen zur Connectivity Toolbox finden Sie auf der Webseite der EU-Kommission (Link).